Kräuter A-Z: nach Form ... Blüte

Blütenmix der Woche



Verwendungszweck: Essbare Dekoration
Geschmack: würzig leicht
Erntezeitpunkt: April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


In unserer Familie gab es schon lange das ungeschriebene Gesetz, dass unabhängig von der Jahreszeit auf den Geburtstagstisch ein Blüten-Flor frisch aus dem Garten gehört. Erst im Laufe der Jahre entdeckten wir, wie viele dieser Blüten nicht nur dekorativ sondern auch essbar sind. Jede Pflanze hat ihre Zeit der Blüte, und so wechselt die Zusammensetzung des verfügbaren Blütenmixes sehr stark im Jahresablauf – macht aber damit auch die (Jahres-)Zeit direkt erfahrbar.



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Borretsch



Verwendungszweck: Salat,Quark,Dekoration
Geschmack: frisch gurkenartig
Erntezeitpunkt: Juni, Juli, August, September, Oktober
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Der Borretsch ist eine einjährige, ca. 50 cm hohe Pflanze mit großen, borstig behaarten Blättern und himmelblauen sternförmigen Blüten.

Das Borretsch-Aroma erinnert an Gurken, daher auch der Name Gurkenkönig. Fühlt sich dese Pflanze einmal im Garten wohl, samt sie sich selber immer wieder aus – natürlich wo sie es will. Sie blüht bis in den Herbst hinein und beschert uns wunderschöne blaue Sterne zum Dekorieren aller möglichen Speisen. Es wird ihm harn- und schweißtreibende und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt.

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Drachenkopf



Verwendungszweck: Salat,Dekoration
Geschmack: frisch melissenartig
Erntezeitpunkt: Juni, Juli, August, September
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Drachenkopf ist einjährig, wächst uns etwa bis zum Knie, hat längliche, gekerbte bis gesägte Blätter und blauviolette Lippenblüten in dichten langen Scheinquirlen.

Drachenkopf wird auch Moldawische Melisse genannt. Damit ist ihre Herkunft und ihr Hauptgeschmack beschrieben. Aber neben dem Melissengeschmack gibt es noch weitere Abrundungen in Richtung Erde.

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Duft-Veilchen



Verwendungszweck: Salat,Dekoration
Geschmack: frisch mild duftend
Erntezeitpunkt: April, Mai
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Das Duftveilchen ist eine ausdauernde Pflanze mit Ausläufern, aus denen breit ei- bis herzförmige, doppelt gekerbte Blätter in Rosetten wachsen. Aus deren Mitte kommen im frühen Frühjahr ca. 8 cm lang gestielte, violette und wohl riechende Spornblüten.

An Hecken und im lichten Gebüsch, auf schattigen Wiesen und an Waldrändern fallen uns im Frühjahr besonders die dunkelvioletten bis purpurfarbenen, gespornten Blüten des Veilchen auf. Wenn die Sonne eine Weile darauf geschienen hat, strömen die Blüten einen deutlichen Wohlgeruch aus. Die Basis dieser Blüten stellt sich robuster dar: aus einem ausdauernden Wurzelstock bilden sich gestielte, breit herzförmige, dunkelgrüne und leicht gekerbte Blätter eine Rosette. Später treiben oberirdische Ausläufer, die bald selber Wurzeln fassen und im nächsten Jahre blühen. Die Veilchen-Frucht ist eine dreiklappige, aufspringende, kugelige Kapsel mit zahlreichen Samen. Für die Küche sind junge Blätter als vitaminreiche Salatbeigabe und die Blüten fürs Auge interessant. Wie wärs einmal mit in Zuckerläuterung kandierten Veilchenblüten?

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Duftnessel



Verwendungszweck: Würzkraut,Dekoration,Tee
Geschmack: würzig anisartig
Erntezeitpunkt: August, September
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Duftnessel ist eine ca. 60 cm hoch werdende Staude, die sich im Herbst völlig in den Boden zurück zieht – aber im späten Frühjahr einen neuen vierkantigen Spross mit der Taubnessel ähnlichen Blättern heraus treibt, daher wohl der Name. Über Sommer bildet sich eine endständige walzenförmige Scheinähre aus weißen oder purpur-violetten Lippenblüten.

Die Duftnessel wird auch Anis-Ysop genannt, hat aber weder mit der einen noch der anderen Pflanze etwas zu tun. Vermutlich soll damit das Geschmack-Bouquet beschrieben werden. Für meinen Geschmack fehlen dann aber im Namen die Aromen von Melisse und Fenchel – aber soll man sie dann „Anis-Ysop-Melisse-Fenchel“ nennen? Hier soll vielleicht der Hinweis auf die breite Geschmackskombination genügen – probieren sollte sie jede/r selbst! Ihre Heimat ist China, wo sie schon vor 1500 Jahren als Heilpflanze gegen übermäßige „Feuchtigkeit“ im Verdauungssystem beschrieben wird. Sie „wärme“ den Verdauungstrakt, lindere Blähungen, Magenverstimmung, Übelkeit und könne auch gegen Virus- und Pilzinfektionen im Anfangsstadium helfen.

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Eibisch



Verwendungszweck: Salat,Dekoration,Wurzeldroge
Geschmack: mild
Erntezeitpunkt: Juli, August, September
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Der Eibisch ist eine bis zu 2 m hoch wachsende Staude mit samtig behaarten, herzförmig bis dreilappigen Blättern und trichterförmigen Einzelblüten in Büscheln in den oberen Blattachseln stehend, die farblich von weiß über rosa bis violett gehen.

Der Eibisch enthält Schleimstoffe, die entzündungs- und reizmildernd auf die Schleimhäute wirken. Und so werden Wurzeln, Blätter und Blüten als Bestandteile von Teemischungen gegen Reizhusten und für Gurgellösungen seit der Antike verwendet. In einem Salat können die milden Blätter zur „Verdünnung“ intensiver Geschmäcker anderer Wildkräuter beitragen.

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Feinstrahl



Verwendungszweck: Dekoration,falsche Kapern
Geschmack: würzig-scharf kresseartig
Erntezeitpunkt: August, September, Oktober, November
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Der Feinstrahl ist einjährig. Er hat längliche, ganzrandige Blätter an einem ca. 50 cm hohe Stängel mit lverzweigten endständigen Korbblüten aus hellblau-weißlichen Zungenblüten und gelben Röhrenblüten in der Mitte. Es gibt für den Ziergarten etliche Zuchtformen des Erigeron.

An dieser Pflanze reizen mich in erster Linie die erst im Herbst erscheinenden Blütenköpfchen in der Größe von Kamilleblüten: sie schmecken scharf! und können für bunte Schärfe im Salat sorgen, oder auch direkt aufs Butterbrot verteilt werden. Eine interessante Variante kann auch die Einlage der Blütenknospen in Salzlake sein, um so „falsche Kapern“ zu erhalten.

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Gestreifte Studentenblume



Verwendungszweck: Würzkraut,Dekoration,Dessert
Geschmack: frisch mild aromatisch
Erntezeitpunkt: August, September, Oktober
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Tagetes (= Studentenblume) wird von vielen Hobby-Gärtnern zur leuchtenden Belebung der Rabatten und gleichzeitig gegen Nematoden (= Fadenwürmer) gern jährlich ausgesät, denn sie ist einjährig. Es gibt sie in vielen Wuchshöhen und Farben, mit einfachen und gefüllten Blüten. Hier wollen wir aber besonders auf zwei Arten hinweisen:

Gewürz-Tagetes (T. tenuifolia) hat stark gefiederte Blätter mit sehr schmalen Fiederblättchen und etwa daumennagelgroßen Blüten, innen orange, außen gelb und riecht und schmeckt (!) ausgesprochen frisch und würzig. Estragon-Tagetes (T. lucida) hat kleine ganzrandige Blätter und kleine gelbe Blüten und weist zusätzlich ein intensives (Estragon-)Aroma auf. Zugaben in kleinen Mengen zu Salaten oder Kräuterquarks entfalten erstaunliche Aromen!

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Goldlack



Verwendungszweck: Dekoration
Geschmack: frisch senfartig
Erntezeitpunkt: April
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Triebe des Goldlack verholzen. Darauf sitzen längliche Blätter. Die gelben bis bräunlichen Blüten erscheinen schon sehr bald nach Vegetationsbeginn.

Schon bald nach den ersten Frühjahrsblühern aus Zwiebeln beginnt der Goldlack in gelben, orangenen bis rot-bräunlichen Farben zu leuchten. Seine Daumennagel großen Kreuzblüten wachsen an verholzten Trieben 30 bis 60 cm hoch. Darauf sitzen mehr oder weniger übers ganze Jahr ca. 3 cm lange, schmale Blätter. Die aus den Blüten wachsenden Schoten sind ca. 5 cm lang und umschließen ähnlich dem Raps bis zu 40 Samen.

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Gänseblümchen



Verwendungszweck: Salat,falsche Kapern,Dekoration
Geschmack: mild
Erntezeitpunkt: April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Verwendbare Pflanzenteile: Kraut+Blüte


Beschreibung:


Das Gänseblümchen bildet eine grundständige Rosette aus verkehrt eiförmigen, leicht gekerbten Blättern. Daraus richten sich übers ganze Jahr mehrere gestielte Korbblüten mit weiß-rötlichen Strahlenblüten und einem gelben Zentrum aus Scheibenblüten.

Als Kinder werden wir wohl alle in irgend einer Weise mit Gänseblümchen gespielt haben: ob für einen Blumenstrauß, für Blumenkettchen oder, später, die entscheidende Frage: „ ... liebt mich, liebt mich nicht ...“. Obwohl die kleine ausdauernde Rosette, aus der sich mehrere ca. 10 cm hohe Stängel mit je einem Blütenköpfchen aufrichten, gut mit Wasser und Nährstoffen versorgte Böden bevorzugt, findet man das Maßliebchen auf Wiesen und Weiden – und zum Glück auch auf den meisten Zierrasen. Neben den einfachen Formen mit weiß-rosa farbigen Zungenblütchen gibt es auch gefüllte und vielfältige Zuchtformen, dann eher als Bellis oder Tausendschönchen bezeichnet. Essen können wir die Blätter im Salat, und die Blütenköpfchen sind eine einfache und wirkungsvolle Dekoration. Vor dem Erblühen können wir die Knospen für falsche Kapern in Salzlage einlegen.Als Kinder werden wir wohl alle in irgend einer Weise mit Gänseblümchen gespielt haben: ob für einen Blumenstrauß, für Blumenkettchen oder, später, die entscheidende Frage: „ ... liebt mich, liebt mich nicht ...“. Obwohl die kleine ausdauernde Rosette, aus der sich mehrere ca. 10 cm hohe Stängel mit je einem Blütenköpfchen aufrichten, gut mit Wasser und Nährstoffen versorgte Böden bevorzugt, findet man das Maßliebchen auf Wiesen und Weiden – und zum Glück auch auf den meisten Zierrasen. Neben den einfachen Formen mit weiß-rosa farbigen Zungenblütchen gibt es auch gefüllte und vielfältige Zuchtformen, dann eher als Bellis oder Tausendschönchen bezeichnet. Essen können wir die Blätter im Salat, und die Blütenköpfchen sind eine einfache und wirkungsvolle Dekoration. Vor dem Erblühen können wir die Knospen für falsche Kapern in Salzlage einlegen.

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Holunder



Verwendungszweck: Omelette,Sekt,Gelee,Hustensaft
Geschmack: süß kräftig aromatisch
Erntezeitpunkt: Juni
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Holunder wächst als Strauch bis 10 m hoch in grauen Zweigen mit weißem, schwammigem Mark im Inneren. Die Blätter bestehen aus 5 bis 7 gezähnten Fiederblättchen. Im Juni verbreiten die bis 20 cm großen Doldenrispen mit vielen kleinen, weißen Blüten einen intensiven süßlichen Geruch. Im September werden die schwarzen Beeren reif.

Wer hatte als Kind keinen Holunderbusch zum Klettern und Schnitzen? Als Nächstes erinnere ich mich, dass die Erwachsenen abfällig über die „ollen Keilecken“, die man von der Stelle nie los wurde, wo sie einmal fest saßen. Erst später erfuhr ich, dass die Beeren einen sehr wirksamen Hustensaft ergeben, vielleicht mit Spitzwegerich-Blättern zum Schleimlösen verstärkt. Und dass die Holunderblüte doch jedes Jahr so üppig ausfällt, dass immer noch Beeren für den Herbst übrig bleiben, wenn man schon die duftenden Blüten erntet, um sie in Pfannkuchen zu verbacken oder für einen „Holunder-Sekt“ in Erfrischungsgetränken ziehen zu lassen. Und dass in jedem Hollerbusch ein guter Geist wohnt, dem wir Achtung entgegen bringen sollten.

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Hopfen



Verwendungszweck: Gemüse,Tee
Geschmack: herb-bitter harzig
Erntezeitpunkt: Juli, August, September
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Aus einem verzweigten Wurzelstock wachsen jedes Frühjahr bis zu 6 m lange Stängel, die sich rechts herum um alles, was ihnen Halt gibt, empor winden. Die Blätter sind gegenständig, gestielt, drei- bis fünflappig handförmig, grob gesägt und rau-borstig behaart. Die Pflanze ist zweihäusig: männliche Nesselhopfen haben weißlich-grüne Rispen in den oberen Blattachseln und weibliche Läufer haben ab August gelbgrüne, auffallend geschuppte Fruchtzapfen.

In diesen Fruchtzapfen werden bitter-aromatische Harze gebildet, die Würze zum Bierbrauen darstellen. Aber auch die jungen Triebe und noch nicht entfalteten Blätter können in der Küche Anwendung finden, sowohl roh als auch gekocht im Salat oder wie dünner(!) Spargel oder zu Omelettes. In der Pharmakologie wird Hopfen wegen seiner beruhigenden Wirkung eingesetzt.

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Huflattich



Verwendungszweck: zum Einwickeln,Dekoration
Geschmack: herb-würzig balsamig
Erntezeitpunkt: März
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die gelben Blüten werden ca. 15 cm hoch und erscheinen bei uns etwa Ende März. Im Mai folgen rundlich-herzförmige Blätter mit einem Durchmesser von ca. 25 cm.

Vom ausdauernden Huflattich erscheinen im Frühjahr als erstes die gelben Blütenköpfe auf schuppigen Stängeln und zeigen uns sicher den Beginn der neuen Vegetation an. Sie zeigen uns aber auch einen Standort mit feuchtem Lehm an. Später wachsen an der gleichen Stelle große herzförmige Blätter, deren Unterseite mit einer dicken, sanft-weißen Flaumschicht überzogen. In England glaubt man auf dem Lande, dass die Goldammern und Stieglitze damit ihre Nester auspolstern. Der deutsche Name bezieht sich auf die Form der Blätter. Der botanische Name kommt vom lateinischen „tussis“ (Husten). Der griechische Arzt Dioskorides empfahl ihn bei trockenem Husten und „für solche (Personen), die nur noch aufrecht atmen können“. Die Blüten geben einem Frühlingssalat gelbe Farbtupfer, und mit den Blättern kann man z.B. Schafskäse einwickeln.

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Hundsrose



Verwendungszweck: Dekoration,Gelee,Tee
Geschmack: kräftig aromatisch
Erntezeitpunkt: Juni, Juli, August
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Der mittelgroße Strauch kommt vor allem an Böschungen, Wegrainen, in Hecken, auch in Wäldern vor. Die wechselständigen Blätter an den stacheligen Stielen sind dunkelgrün, kahl und aus fünf bis sieben rundlichen und gezähnten Fiederblättchen zusammengesetzt. Die fünf-blättrigen Blüten sind weiß, über rosa bis dunkelroten. Die bei der Reife fleischig verdickten Kelchböden bilden ovale und leuchtend rote Scheinfrüchte aus, gefüllt mit Borstenhaaren und kleinen Schließfrüchten.

Das etherische Öl aus den Rosenblüten wird besonders im vorderen Orient durch Destillation für Rosenwasser gewonnen, welches wegen des Alkoholverbotes im Koran für gläubige Muslime als kostbares Genussmittel zu feierlichen Anlässen getrunken wird und dabei seinen balsamischen Geruch verbreitet. Rosenblütenblätter sind auch eine dekorative Ergänzung für Fruchtsalate und Hagebutten ergeben ein köstliches Gelee. Wegen ihres hohen VitaminC-Gehaltes verwendet man die getrockneten Früchte als Tee, der etwas säuerlich und sehr erfrischend schmeckt. In der Aromatherapie dienen die Rosenprodukte zur Beruhigung, Stimmungsverbesserung und Entzündungshemmung. Die Pharmakologie weist harntreibende, blutzuckersenkende und antioxidative Wirkungen nach.

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Kapuzinerkresse



Verwendungszweck: Salat,Dekoration
Geschmack: feurig-würzig kräftig aromatisch kresseartig
Erntezeitpunkt: Juni, Juli, August, September, Oktober
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Kapuzinerkresse ist einjährig und frostempfindlich. Ihre fleischigen Stängel verholzen nicht, und da sie den ganzen Sommer neue Blätter und Blüten bildet, kriecht sie entweder über den Boden oder klettert an Rankhilfen nach oben. Ihre gestielten Blätter sind fast kreisrund. Aus den Blattachseln wachsen gestielte, große, aus fünf Blütenblättern bestehende, kapuzenförmige Blüten und leuchten gelb, orange, bis rot mit verschiedenen Zwischentönen. Die Früchte sehen aus wie dreiteilige Knoten.

Die Kapuzinerkresse ist eine Zierde für jeden sommerlichen Garten, ob auf dem Beet oder am Zaun. Sie hat aber auch eine Würze, die man der Pflanze auf dem ersten Blich gar nicht zutraut: die Blätter weisen die Schärfe der Kresse auf und die Blüten, die den Speisen auf dem Teller eine leuchtende Lebendigkeit verleihen, fangen geschmacklich mit süßlicher Frische an und enden würzig-scharf. Die Blütenknospen und unreifen Früchte können wie Kapern in Essig eingelegt werden.

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Klatschmohn



Verwendungszweck: Salat,Dekoration
Geschmack: frisch schwach balsamig
Erntezeitpunkt: Mai, Juni
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Der Klatschmohn gab früher den Getreidefeldern auf kalkhaltigem Grund die weithin leuchtenden roten Flecken. Er keimt im Herbst, bildet über Winter eine kräftige Wurzel aus, darauf eine Blattrosette aus fiederspaltigen, leicht behaarten Blättern. Wenn das Getreide schosst, entfalten sich morgens die vier scharlachroten Blütenblätter, an deren schwarzem Grund das Frucht-„Püppchen“ steht.

Ja, auch die jungen Rosetten-Blätter kann man – trotz anderer Gerüchte – genießen: sie schmecken frisch bis etwas süßlich! Die Blüten können krönende Zierde jedes Tellers sein, behalten ihre beeindruckende Schönheit aber nur für den Tag der Ernte.

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Kornblume



Verwendungszweck: Dekoration
Geschmack: mild
Erntezeitpunkt: Mai, Juni
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Kornblume wird etwa so hoch wie Getreide und ist vor allem auf sandigen Standorten zu finden. Für uns dürften von ihr hauptsächlich die intensiv hellblauen Blütenköpfchen zu Dekorationszwecken interessant sein. Die Zungenblüten stellen kleine Trichter mit einer sternförmigen Öffnung nach außen dar. Der cyane Farbton ist erstaunlich stabil und bleibt sogar beim Trocknen erhalten. Deshalb werden sie auch gern Kräutertees zugemischt.



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Kürbis, Zucchino



Verwendungszweck: gefüllte Dekoration,Gemüse,Suppe
Geschmack: mild
Erntezeitpunkt: Juni, Juli, August, September
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die verschiedenen Kürbisarten haben den kriechenden Wuchs und große Blätter gemein, mit z.T. bis 50 cm Durchmesser, aus deren Achseln zuerst die männlichen und anschließend die weiblichen Blüten wachsen, zu erkennen an der stattlicheren Größe und dem schon vorhandenen Fruchtknoten. Im Inneren des Fruchtfleisches bilden sich die Kürbiskerne (= -samen), die eine angenehm nussig-ölige Knabber-Speise ergeben, aber auch ein sehr würziges Öl liefern.

Den Kürbis gibt es in vielen Variationen: vom Zierkürbis, dessen Schale sich zur Herstellung von Kalebassen und Musikinstrumenten eignet über Sorten mit den verschiedensten Farben, Formen und Geschmacksrichtungen bis zum berühmten Riesenkürbis, dessen größtes Exemplar seit der Wiederentdeckung dieser Pflanze alljährlich Eingang in die Lokalpresse findet. Mich beeindrucken im Sommer vor allem die großen, gelben Trichterblüten: an jeder Pflanze wachsen getrennte männliche und weibliche Blüten – bei ausreichend Wärme jeden Tag neue. Sie bieten sich geradezu für leckere Füllungen an. Aber auch für ein leckeres Kürbisessen in den verschiedensten Zubereitungen bin ich immer zu haben.

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Linde



Verwendungszweck: Salat,Tee
Geschmack: frisch mild balsamig
Erntezeitpunkt: Juli
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Grundarten der Linde sind Winter- (= cordata) und Sommerlinde (= platyphyllos). Sie werden ca. 30 m hoch und haben, so man sie lässt, einen Baumumriss ähnlich dem einzelnen Lindenblatt, also etwas schief-herzförmig. Der Blattrand ist ungleichmäßig spitz-gesägt. Die Blätter der Winterlinde sind etwas kleiner und haben auf der Unterseite in den Nervenwinkeln kleine rost-gelbe Bärtchen, die Bärtchen der Sommerlinde sind weißlich-gelb. Die Blüten hängen an einem charakteristischen Flugblatt und duften im Juni intensiv.

Ein Lindenbaum fehlt bei uns wohl in keinem Dorf. Lindenblütentee zur Beruhigung und zum Schweißtreiben bei Erkältungen dürfte aus der Reihe der Hausmittel nicht in Vergessenheit geraten sein. Dass aber auch die jungen Blätter während des Austriebes einen sehr abgerundeten Geschmack haben, sollte man durchaus einmal probieren.

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Lungenkraut



Verwendungszweck: Salat,Dekoration
Geschmack: mild
Erntezeitpunkt: April, Mai
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Lungenkraut wird ca. 20 cm hoch mit rauen, länglich-ovalen Blättern mit weißlichen Flecken und rötlich bis violetten Blüten.

Das Lungenkraut finden wir in feuchten Wäldern. Die mehrjährige Staude bildet ca. 10 cm lange spitzovale, weißgefleckte, ganzrandige Blätter mit rauer Oberfläche und weißlichen Flecken. Am Sprossende sitzen rosa bis blauviolette Blüten, ähnlich dem Vergissmeinnicht in Wickeln aufgereiht – aber deutlich größer. Die mittelalterliche Signaturenlehre hat eine Ähnlichkeit der Blattform mit dem Lungengewebe gesehen – daher der Name. Neben Kieselsäure enthält das Kraut Schleimstoffe, die nach der Volksmedizin bei Entzündungen der Atemwege helfen. Junge Blätter kann man einem Frühlingssalat zufügen, die Blüten sind eine hübsche Dekoration.

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Ochsenzunge



Verwendungszweck: Dekoration
Geschmack: mild
Erntezeitpunkt: Mai, Juni, Juli, August, September
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Ochsenzunge ist zwei- bis mehrjährig. Aus einer dicken Pfahlwurzel wachsen mehrere Sprosse ca. 70 cm hoch mit länglichen, steifhaarigen Blättern, wie es sich für die Raublattgewächse gehört. Die rötlich bis kräftig blauen Blüten sitzen in Doppelwickeln.

Die Ochsenzunge bevorzugt trockene Standorte, ist also hauptsächlich auf Sandböden zu finden. Ihr Pflanzensaft wirkt beruhigend auf die Haut, kann also äußerlich gegen Insektenstiche und ähnliche Hautreizungen dienlich sein. Ihre wunderschönen blauen Blüten sind trichterförmig, ca. 1 cm groß und damit eine essbare Zierde für jeden Teller.

mehr Infos auf wikipedia: Ochsenzunge



Parakresse



Verwendungszweck: Salat,Süßspeise
Geschmack: frisch streng kühlend pfeffrig
Erntezeitpunkt: Juli, August, September, Oktober
Verwendbare Pflanzenteile: Kraut+Blüte


Beschreibung:


Die Parakresse ist eine einjährige, wärmebedürftige Pflanze. Sie verzweigt sich stark direkt über dem Erdboden mit gestielten, ganzrandigen und leicht gesägten Blättern, und bald erscheinen fingernagelgroße, gelbe Blütenköpfchen ohne Zungenblütenrand.

Mit Kresse hat sie nichts zu tun – aber mit Pará, einer tropischen Region im Norden Brasiliens, nach der auch die Paranuss benannt ist. Dort wird sie auch unter dem Namen Jambú als Gewürz verwendet. Ihr pfeffriger Geschmack ist heftig und erfüllt Mund und Rachen mit einem kitzelnden Gefühl bis zu einer gewissen Taubheit. Die Schärfe ist ziemlich kochstabil und eignet sich daher zur Würzung von stärkehaltigen Speisen ohne großen Eigengeschmack, wie z.B. Maniok.

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Ringelblume



Verwendungszweck: Salat,Dekoration
Geschmack: frisch mild balsamig
Erntezeitpunkt: Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Ringelblume ist einjährig und bildet einen oder mehrere, ca. 40 cm hohe Stängel, an denen bis unter die gelb und orange leuchtenden Blütenköpfe längliche, ganzrandige Blätter sitzen. Ihren Namen haben sie von den nach der Blüte hervor tretenden geringelten Samen mit stacheligem Rücken.

Die ganze Pflanze erscheint schwach klebrig. Ursache dafür und für ihren charakteristischen, schweren Geruch sind die in der Epidermis befindlichen Drüsen. Ihre Heilwirkung wurde erstmalig von Hildegard von Bingen beschrieben. Sie wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung. Auch die Kosmetikindustrie hat die positive Wirkung der Ringelblume entdeckt. Den verschiedenen Tee-Arten werden die gezupften Zungenblüten eher wegen ihrer leuchtenden Farbe zugesetzt. Die steht natürlich auch jedem grünen Salat. Jedoch der frische Geschmack ist auch nicht zu verachten.

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Robinie



Verwendungszweck: Dekoration,Sirup
Geschmack: süß balsamig
Erntezeitpunkt: Mai
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Robinie ist ein bis 30 m hoher sommergrüner Baum mit tiefrissiger Rinde, 20 cm langen unpaarigen Fiederblättern an mit Dornen versehenen Zweigen, weißen Schmetterlingsblüten in langen Trauben, aus denen sich braune Schoten entwickeln, die bis zum nächsten Jahr am Baum verbleiben.

Die Robinie stammt aus Nordamerika und hat sich bei uns verwildert ausgebreitet. Wir finden sie oft auf nicht genutztem Ödland und an Bahndämmen. Wo sie einmal angesiedelt ist, breitet sie sich konkurrenzstark sowohl über Samen als auch unterirdische Ausläufer aus. Als Schmetterlingsblüter vermag sie sich selbst mit Stickstoff aus der Luft zu versorgen. Bekannt ist sie vielen durch den Akazienhonig – aber dieser stammt nun mal von der Robinie, botanisch Robinia pseudoacacia. Den Nektar der Robinie können wir vermittelt durch die Honigbiene genießen, alternativ dazu aber auch direkt durch Aufkochen in einer Zuckerläuterung, was einen sehr aromatischen Sirup zu Süßspeisen liefern kann.

mehr Infos auf wikipedia: Robinie



Sauerklee



Verwendungszweck: Salat,Dekoration
Geschmack: sauer mild
Erntezeitpunkt: April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Verwendbare Pflanzenteile: Kraut+Blüte


Beschreibung:


Sauerklee bildet im Wald an einigen Stellen dichte Teppiche mit seinen ca. 10 cm hohen, hellgrünen Kleeblättern, die junge und alte Waldwanderer mit ihrer frischen Säure aufmuntern können. Andere Sauerkleearten, z.B. der aufrechte, sind auch verwildert in Gärten zu finden, und findige Gärtner bieten die vierblättrige Art Oxalis tetraphylla zum Jahreswechsel als Glücksklee an.

Botanisch gesehen ist er kein Klee, aber die dreigeteilten Fiederblättchen gaben ihm die eine Hälfte des Namens, die andere erhielt er vom typischen Geschmack. Seinerseits hat er der Oxalsäure zu ihrem Namen verholfen, denn sie ist im Sauerklee in beträchtlichem Umfang enthalten. Die Oxalsäure sollten alle meiden, die zu Nierensteinen neigen. Diese ist auch in Sauerampfer und Rhabarber zu finden. wild-ess-kraut bietet Sauerklee mit feiner Säure für den Salat an.

mehr Infos auf wikipedia: Sauerklee



Schlüsselblume



Verwendungszweck: Dekoration
Geschmack: frisch
Erntezeitpunkt: März, April, Mai
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Schlüsselblume wird ca. 25 cm hoch. Der Blütenschaft trägt eine Dolde von trichterförmigen, hellgelben Blütenblättern, die aus leicht aufgeblasenen Kelchen schauen. Aus dem Boden wachsen grundständige Rosette von länglichen, gekerbten Blättern, deren Oberfläche zwischen den Nerven aufgewölbt ist. Mit der Samenreife richten sich die Fruchtkapseln auf.

In feuchten Wäldern blüht im Frühjahr die Schlüsselblume. Aber wild wachsende Primeln sind geschützt! Wenn ihr der Standort zusagt, breitet sie sich aber auch von selbst im Garten aus. Die grundständigen Rosettenblätter sind eiförmig–länglich mit runzeliger Oberfläche, zur Spitze abgerundet und zum Stiel hin geflügelt übergehend. Aus ihrer Mitte wächst der Blütenschaft mit nickenden Blütendolden. Die trichterförmige, hellgelbe Blütenkrone besteht aus einer walzigen Röhre, die aus einem blassgrünen, etwas aufgeblasenen Kelch ragen. Die zahlreichen, sehr kleinen , dunkelbraunen Samen reifen in einer sich aufrichtenden Kapsel heran. Die Blüten kann man zu einem Bronchialtee verwenden. Auch die Wurzel wurde früher als harntreibendes Mittel bei Grippe verwendet.

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Speisechrysantheme



Verwendungszweck: Salat,Dekoration
Geschmack: frisch mild
Erntezeitpunkt: Juli, August, September, Oktober
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Diese Chysamtheme zeichnet sich aus durch dickfleischige und saftige Fiederblätter ohne großen Eigengeschmack. Sie wird ca. 80 cm hoch und bildet ca. 3 cm große dekorative Korbblüten mit gelben Röhrenblüten im Zentrum, die von zweifarbigen, gelb-beigen Zungenblüten umgeben sind.

In Asien gehört die Speisechrysantheme zum normalen Speiseplan – bei uns steht ihr das noch bevor.

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Storchschnabel



Verwendungszweck: Dekoration
Geschmack: mild
Erntezeitpunkt: Mai, Juni, Juli, August
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Der weiche Storchschnabel ist ein- bis zweijährig. Aus einer Grundrosette hebt sich ein ca. 40 cm hoher Stängel mit Blättern und Verzweigungen, an deren Enden kleine hell-violette Blüten sitzen.

Geranien verbinden die Meisten wohl mit Balkon-Blumenkästen. Aber auch die Wild-Geranien (Wiesen-, rund-, schlitzblättriger, weicher u.a.) haben sehr dekorative Blüten, die zudem essbar sind.

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Vergissmeinnicht



Verwendungszweck: Dekoration
Geschmack: mild
Erntezeitpunkt: April, Mai, Juni, Juli
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Das Vergissmeinnicht trägt, wie sich das für ein Familienmitglied der Raublattgewächse gehört, ein dichtes, aber weiches und kurzes Haarkleid. Die Haare lassen die länglich lanzettlichen Blätter graugrün erscheinen. Es kann bis 30 cm hoch werden und fällt mit seinen in Wickeln angeordneten vielen kräftig blauen Blüten über den Sommer auf.

Vor allem die dekorativen blauen Blüten haben dieser Pflanze zur sprichwörtlichen Berühmtheit verholfen.

mehr Infos auf wikipedia: Vergissmeinnicht



Waldmalve



Verwendungszweck: Speiseunterlage,zum Einwickeln,Salat,Dekoration
Geschmack: mild feinwürzig
Erntezeitpunkt: Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Waldmalve ist eine ein- bis zweijährige Pflanze, die bis zu 1,5 m hoch wächst. Sie hat rundliche bis handförmig gelappte Blätter und im oberen Bereich purpurrote Malvenblüten mit violetten Adern.

Die Waldmalve wird auch als Wilde Malve oder Käsepappel genannt, wohl wegen der rundlichen Frucht, die zur Reife in viele Einzelsegmente zerfallen. Sie wächst an sonnigen Ödland-Standorten, häufig auch an Mauern und auf Schutt. Die milden Blätter können in einem Salat zur „Verdünnung“ intensiver Geschmäcker anderer Wildkräuter beitragen. Ihre Blüten bilden die Grundlage für Malventee, sind aber auch in frischem Zustand eine leuchtende essbare Dekoration. Ihre reizmildernde Wirkung durch den Gehalt an Schleimstoffen ist schwächer als die des Eibisch, wird aber in der Volksmedizin seit Alters her ebenfalls gegen Erkältung, Husten und Magenbeschwerden eingesetzt. Ein spanisches Sprichwort besagt: „Malve im Gemüsegarten lässt den Doktor draußen warten.“

mehr Infos auf wikipedia: Waldmalve



Zierquitte



Verwendungszweck: Salat,Dessert,Dekoration
Geschmack: kräftig säuerlich mandelartig
Erntezeitpunkt: April, Mai
Verwendbare Pflanzenteile: Blüte


Beschreibung:


Die Zierquitte ist ein halb hoher verholzender Strauch, der im Apri-Mai mit seinen lachsrosa, Daumennagel großen Blüten zwischen den anderen Sträuchern auffällt und im Herbst bis zu Tennisball große Früchte trägt.

Die japanische Zierquitte kennen wir vermutlich alle aus Parks und Vorgärten. Dass man sowohl die Früchte ähnlich wie die der Echten Quitte zu Kompott oder Musen und Marmeladen verarbeiten kann, ist wohl weniger bekannt. Und wenn man nun im Frühjahr eine Blüte oder Blütenknospe vor dem Aufgehen probiert, erlebt man ein wahres Mandel-Wunder: während des Kauens entfaltet sich im Mund allmählich ein intensives Aroma von Bitter-Mandeln - so lässt sich die Wahrnehmung des Frühlings zelebrieren!

mehr Infos auf wikipedia: Zierquitte