wild-ess-kraut: Risiken

Wildkräuter und Risiken

Das Interesse an Wildkräutern liegt in erster Linie begründet in ihrer natürlichen Ursprünglichkeit und großen Geschmacksvielfalt. wild-ess-kraut garantiert die sichere Identifikation der im Sortiment aufgeführten Pflanzen und deren Genießbarkeit nach einschlägiger Literatur und Selbst-Verkostung! Im biologischen Anbau kann der Gärtner/Landwirt eigene ökologische Grundsätze einhalten, die durch die Kontrollen der Anbauverbände auch nach außen sichergestellt werden. Er kann sich aber vor Umwelt-Einträgen nur im Rahmen der Standort-Wahl, Abstände und vielleicht Hecken schützen. Was grundsätzlich über eine Region hinweg geht, macht natürlich auch nicht vor einem gehegten Hort halt.

 

 

Garten in Braunschweig

 

 

Wer mit Wildpflanzen zu tun hat, wird früher oder später auf den Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) angesprochen. Füchse gibt es überall. Das Verbreitungsgebiet für mit dem Bandwurm infizierte Füchse liegt in südlichen Gegenden, wenn auch eine Ausbreitung nach Norddeutschland nicht ausgeschlossen ist. Ein in/direkter Nachweis des Erregers der Echinokokkose, so heißt diese Krankheit beim Menschen, unterliegt nach dem Infektionsschutzgesetz der Meldepflicht. Gefährdet sind vor allem Menschen, die berufsmäßig mit dem Bandwurm in Kontakt kommen: Jäger, Forst- und Landwirte. Als nächster ist der Weg über Hund und Katze, die draußen Mäuse o.ä. fangen, zu nennen. Erst dann kann ein Berührungskontakt zwischen Fuchskot und niedrig wachsenden (etwa bis Heidelbeer-Höhe) Früchten und Blättern zu einem Anhaften der Eier an den Pflanzen führen. Abgetötet werden sie durch fünfminütiges Erhitzen über 60° C oder Trocknung. Aus den Debatten über Risiken ist mir bekannt, dass 100%ige Sicherheiten nie existieren. Aber durch das geringe Auftreten, die abgesonderte Anbaufläche und das gründliche Waschen kann die Gefährdung als minimiert angesehen werden.

Weitere Informationen bei http://de.wikipedia.org/wiki/Fuchsbandwurm

 

 

EHEC-Infektionen durch will-ess-kraut-Rohkost?

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

nach den besorgniserregenden Meldungen über Infektionen durch EHEC herrschte im Jahre 2011 eine breite und verständliche Verunsicherung, auf welchem Wege Die EHEC-Bakterien auf Sprossen gelangen konnten. Daher möchten wir, als Ihr regionaler demeter-Kräutererzeuger, über den Sachstand und unsere Kräutererzeugung informieren. Mit Ausnahme der aktuellen EHEC-Fälle wurden bisher noch nie EHEC-Infektionen in Gemüse oder Kräutern nachgewiesen.

Was wir tun können, ist Ihnen unsere sorgfältige Bio-Erzeugung zur erläutern, damit sie sich selbst ein Bild über die Erzeugung unseres Gemüses machen können:

* wild-ess-kraut verwendet keine Gülle und Frischmist zur Düngung der Gartenflächen.

* Ein Prinzip des ökologischen Landbaus ist, dass wir nicht die Pflanzen direkt düngen, sondern den Boden und das Bodenleben mit organischen Nährstoffen versorgen. Wir erzeugen Pflanzenwachstum durch Anregen der Bodenfruchtbarkeit. wild-ess-kraut verwendet ausschließlich nach demeter-Richtlinien präparierten und ausgereiften Kompost aus eigenem Aufwuchs. So wird unser organischer Dünger einer sorgfältigen Kompostierung und Verrottung unterzogen, bei der eine Hygienisierung statt findet.

* Klärschlamm ist im Öko-Landbau grundsätzlich nicht zugelassen.

* Wir verwenden ausschließlich Waschwasser in Trinkwasserqualität.

* Wir achten selbstverständlich auf die hygienischen Verhältnisse bei Anbau, Ernte, Waschen und Auslieferung unserer hochwertigen Kräuter und -Blüten.

* wild-ess-kraut wirtschaftet seit 2005 nach demeter-Richtlinien und hat seit 2008 das demeter-Zertifikat.

Speziell die oben beschriebenen Maßnahmen verringern das Risiko eines Eintrages mit gefährlichen Erregern.

Wir sind überzeugt dass Sie sich auf die einwandfreie Qualität unserer Erzeugnisse auch weiterhin verlassen können

Gerne zeigen wir Ihnen und Ihren Gästen unsere Produktion nach Absprache!

Krautige Grüße!
Heiner Schrobsdorff